Russland hat sich in Minsk erneut geweigert, seine Staatsangehörigen gegen ukrainische Polithäftlinge auszutauschen.

Das gab die Vizechefin des Parlaments und Vertreterin der Ukraine in der humanitären Untergruppe der Ukraine-Kontaktgruppe, Iryna Heraschtschenko, auf Facebook bekannt. Die Ukraine bekräftigte laut Heraschtschenko ihren Vorschlag für einen Austausch am 27. Dezember.

„Wir sind bereit, 66 Kämpfer sofort zu begnadigen und gegen 19 Ukrainer in den besetzten Gebieten von Donezk und Luhansk auszutauschen. Wir haben noch einmal unsere Bereitschaft bestätigt, 23 in der Ukraine verurteilte Russen gegen 23 Ukrainer, die in Russland gesetzwidrig inhaftiert sind. Auszutauschen“, erklärte sie.

Alle Vorschläge und Kompromisse über Austausch von schwerkranken Menschen, seien abgelehnt worden. Russland nenne Staatsbürger „Urlauber“ oder „Freiwillige“.

Der letzte Austausch von Geiseln fand im Donbass am 27. Dezember 2017 statt. In die Ukraine waren damals 73 Geiseln zurückgekehrt.


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