Seit der fünf Jahre langen Besetzung der Krim ist die russische Wirtschaft im Vergleich zum Jahr 2013 um mehr als 10 Prozent (150 Mrd. USD) zurückgegangen, berichten die Analysten von Bloomberg.

„Die Studie, die vom Analysten Scott Johnson Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, hat gezeigt, dass die Wirtschaft des größten Energieexporteurs der Welt (Russland) um mehr als 10 Prozent oder 150 Milliarden US-Dollar zurückgegangen ist, was Ende 2013 zu erwarten war“, heißt es in dem Bericht.

Dies sei nicht nur auf den Rückgang der Ölpreise zurückzuführen, sondern auch auf die Ergebnisse der Auswirkungen von Sanktionen und anderen Faktoren.

Wie in der Veröffentlichung weiter erwähnt wird, überschritt das Einkommen der Russen seit der Krimbesetzung kaum 30 Tausend Rubel pro Monat. Und zusammen mit dem Rückgang der Ölpreise hat dies zu einer Rezession der Wirtschaft des Landes geführt. Gleichzeitig stiegen die Einkommen auf der Krim von 15 Tausend Rubel im Monat 2015 auf 22 Tausend Rubel im Jahr 2018.

Analysten behaupten, dass die Sanktionen in naher Zukunft nicht aufgehoben werden. Das Russland sich in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 eingemischt habe, führte dabei nur zu einer Verschlechterung der Situation.


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